gesunde Raumkonzepte

Gesundheitsschutz und Qualitätsmanagement im Bauwesen

Laut Studien hält sich der moderne Mensch 80 - 90% seiner Zeit in Innenräumen auf. Durch die erhöhten Anforderungen zur Energieeinsparung werden Gebäude immer luftdichter gebaut. Als Folge davon ist eine Anreicherung chemischer und biologischer Stoffe in der Innenraumluft zu verzeichnen, die sich in Summe negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner und Gebäudenutzer auswirkt (Allergien, Asthma, erhöhte Infektneigung, gereizte Augen, Nase oder Rachen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, rheumaähnliche Beschwerden, Haut- und Schleimhautreizungen, Neurodermitis, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, unklare Angstzustände oder Haarausfall).

Mehr denn je gilt heute die Maxime Max von Pettenkofers als Orientierung für die Vorgehensweise im Bauwesen: „Wir verfahren viel rationeller, wenn wir von vornherein die Mittheilung solcher (fremdartiger) Stoffe an die Luft unserer Wohnräume verhüten, als wenn wir die Folgen einer zugelassenen Verunreinigung hintennach durch kräftige Ventilation wieder möglichst zu beseitigen streben.“ 
(Pettenkofer M von (1858) – Besprechung allgemeiner auf die Ventilation bezüglicher Fragen, S 72)